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Neue Wohngebiete im Flecken Harsefeld: BÜRGERLICHE für Wachstumsbremse - SPD, FWG und CDU winken Änderungen des Fächennutzungsplanes durch

Am 12.03.2020 hat der Samtgemeinderat die 21. Änderung des Flächennutzungsplanes der Samtgemeinde Harsefeld beschlossen. Strittig war im Samtgemeinderat nur, ob die 73,3 ha große Landwirtschaftsfläche Nr. 26 „östlich der K26n“ in Harsefeld zur Wohnbaufläche umgewandelt werden soll. Dies hat der Samtgemeinderat gegen den Widerstand der BÜRGERLICHEN mit den Stimmen der SPD und fast aller Stimmen der FWG und CDU beschlossen.

Das immense Wachstum des Flecken Harsefeld beruht darauf, dass der Flecken von ihm erschlossene Bauplätze verkauft hat, um sowohl

  • den Bedarf seiner Einwohner als auch
  • die überörtliche Nachfrage nach günstigen Bauplätzen

zu befriedigen.

Wir haben zwar viele Kindertagesstätten gebaut, uns aber um unsere Verkehrsinfrastruktur wenig gekümmert. Wir BÜRGERLICHEN wollen:  

  • Den innerörtlichen Verkehrsfluss verbessern und Umweltbelastungen reduzieren.
  • Die Verkehrsinfrastruktur verbessern, damit sich neue Betriebe in Harsefeld ansiedeln, neue Arbeitsplätze geschaffen und vorhandene Arbeitsplätze erhalten werden.
  • Bei der Ausweisung von Bauplätzen einen Gang zurückschalten.
  • Dass kommunale Bauplätze bis zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur bevorzugt zur Deckung des Bedarfes unserer Einwohner verkauft werden.

Auf der am 12. März - auch mit den Stimmen der BÜRGERLICHEN – als Wohnbaufläche Nr. 24 „östlich des Brakenweges“ ausgewiesenen Fläche können Wohnungen für bis zu 500 Einwohner entstehen.

Der Samtgemeinderat hat beschlossen, die Umnutzung der Landwirtschaftsfläche Nr. 25 (nördlich Ebenkamp/westlich der K26n) zur Wohnbaufläche mit der 22. Änderung des Flächennutzungsplanes weiter zu verfolgen. Auf dieser Fläche können Wohnungen für bis zu 100 Einwohner entstehen.

Zusätzlich zu den vorgenannten Flächen Nr. 24 und 25 kann Wohnraum geschaffen werden durch:

  • Den Bau weiterer Häuser und Wohnungen auf privaten und vorhandenen kommunalen Flächen.
  • Die Ersetzung vorhandener alter 1-Familienhäuser durch Mehrfamilienhäuser.
  • Die weitere Ausnutzung von Nachverdichtungsmöglichkeiten.

Ohne Zuwanderungseffekte sinken bundesweit die Einwohnerzahlen. Durch die vorgenannten Bebauungsmöglichkeiten kann der Wohnraumbedarf im Flecken Harsefeld befriedigt werden, wenn wir bis zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur neue Baugebiete vornehmlich zur Deckung des Bedarfes unserer Einwohner erschließen.

Die Umwandlung eines an die Buxtehuder Straße angrenzenden Teilbereiches der Fläche Nr. 26 „östlich der K26n“ von 2,14 ha zum Mischgebiet oder Urbanen Gebiet begrüßen wir. Denn diese Fläche im Ortseingangsbereich ist für die gewerbliche Ansiedlung und damit die Schaffung neuer Arbeitsplätze sehr attraktiv.

Die Umwandlung der restlichen 71,18 ha Landwirtschaftsfläche Nr. 26 „östlich der K26n“ in Wohnbauflächen ist - wie dargelegt -

  • nicht erforderlich,
  • wäre für Harsefelder Landwirte existenzbedrohend
  • und wird von uns BÜRGERLICHEN auch wegen des Fehlens eines Landschaftsplanes und der deshalb nicht auszuschließenden Eingriffe in die Natur und Landschaft strikt abgelehnt.