AKTUELLES

Verkehrsinfrastruktur: Antrag "Verkehrsflüsse in Harsefeld analysieren (Verkehrsflussanalyse)"

Mal wieder ein Antrag für die Mülltonne?

Bereits am 26.03.2020 hatten wir einen Antrag auf Erstellung einer Verkehrsflussanalyse eingebracht. Unsere damalige Verwaltungsspitze war dagegen. Sie meinte, dass das Verkehrsaufkommen durch die andauernde Corona-Pandemie beeinflusst wurde. Gewichtige Stimmen in der Literatur haben zwar die Auffassung vertreten, dass die Mobilität bereits von April bis Juni 2020 nach und nach auf das Niveau des Vorjahreszeitraums zurückkehrte und dieses im Laufe des August bis Anfang Oktober 2020 sogar leicht übertraf (siehe https://www.afn.de/fileadmin/user_upload/Texte/Corona-Verkehr-Umwelt_20210204.pdf). Gleichwohl wurde unser Antrag am 09.06.2020 im Ausschuss für Bau, Umwelt und Verkehr mit großer Mehrheit abgelehnt.

Warum beantragen wir die Erarbeitung eines Verkehrsflussgutachtens?

Bei den bisherigen Verkehrsuntersuchungen wurde stets nur ermittelt, wie viele Fahrzeuge täglich bestimmte Straßen passieren.

Um beurteilen zu können, welche Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation z.B.

  • im Bereich der Bahnübergänge Griemshorster Straße und Friedrich-Huth-Straße,

  • der Straße im Sande,

  • der Buxtehuder Straße und

  • der Herrenstraße

möglich sind, müssen wir wissen,

  • aus welchen Richtungen PKW und LKW nach Harsefeld hereinfahren,

  • in welche Straßen sie einbiegen und

  • über welche Straßen sie Harsefeld wieder verlassen.

Rein vorsorglich haben wir unseren Antrag so formuliert, dass zunächst eine Arbeitsgruppe die Eckpunkte des Gutachtens erarbeitet und sodann unter Berücksichtigung der Corona-Pandemie über den Zeitpunkt der Verkehrsmessungen beschlossen wird.

Zeit „vertrödelt“ haben wir seit März 2020 genug.