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Radverkehr fördern - neue Radwege bauen

Wir setzen uns zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Förderung des Fahrradverkehrs für den öffentlich geförderten Bau neuer Radwege, zunächst an der Umgehungsstraße K26n in Harsefeld (vom Verkehrskreisel bis zur „Griemshorster Straße“) sowie an den Straßen von Reith bis Hollenbeck und Brest nach Bargstedt ein.

Die Förderung des Radverkehrs bringt viele Vorteile für den Einzelnen und die Gesellschaft. Jeder von uns kann mehr für seine Gesundheit und die Umwelt (Verminderung des CO₂-Ausstoßes) tun. Kommunen können ihren Haushalt von Infrastrukturkosten entlasten und insgesamt kann die Lebensqualität breiter Bevölkerungsschichten durch verringerte Lärmimmissionen gesteigert werden. Auch die Verkehrssicherheit wird durch neue Radwege verbessert.

Der Radverkehr hat in den letzten Jahren ständig zugenommen und wird weiter steigen. Dem „Stader Tageblatt“ vom 27.08.2021 war zu entnehmen, dass im Jahr 2019 nach Branchenangaben mehr als fünf Millionen Fahrräder in Deutschland verkauft wurden, ein Plus von 17 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Anzahl der Elektrofahrräder hat sich vervielfacht. Mit Elektrofahrrädern ist es für Radfahrer einfacher geworden, auch längere Strecken zurückzulegen.

Nach dem Radwegekonzept des Landkreises von 2018 ergibt sich bei den Kreisstraßen im Landkreis Stade eine Gesamtlänge von 384 km, davon 273 km mir Radwegen. Für den Bau von Fahrradwegen an den Landesstraßen im Landkreis Stade (Gesamtlänge 221 km – davon mit Radweg 181 km) ist ausschließlich das Land Niedersachsen zuständig.

Den BÜRGERLICHEN liegt der Bau neuer Radwege am Herzen. Wir streben ein qualitativ hochwertiges Radwegenetz an. Dazu gehört auch die Sanierung vieler Radwege, die sich in einem schlechten Zustand befinden.

Den Radweg an der K26n in Harsefeld halten wir für erforderlich, da sich der Kfz-Verkehr an dieser Kreisstraße in den letzten Jahren ständig erhöht hat und noch weiter steigen wird. Diese Straße wird auch von etlichen Radfahrern genutzt, obwohl auch eine alternative Route durch die Wohngebiete von den Radfahrern genutzt werden könnte. Diese Ausweichroute, die allerdings etwas länger ist, ist aber anscheinend nicht allen Radfahrern bekannt ist.

Ein Radweg von Bargstedt nach Brest dient u. a. auch der Schulwegsicherheit, da die Kinder aus Brest die Grundschule in Bargstedt besuchen.

Mit einem Fahrradweg von Hollenbeck nach Reith werden die Ortschaften Kakerbeck, Wohlerst und Reith endlich mit dem Grundzentrum Harsefeld und die Ortschaften Wohlerst und Reith mit dem Grundzentrum Ahlerstedt verbunden. Den Bewohnern wird es damit erleichtert, ihre Besorgungen in Harsefeld oder Ahlerstedt mit dem Fahrrad zu erledigen.

Die Radwege von Bargstedt nach Brest und von Hollenbeck nach Reith stellen auch die kürzesten Verbindungen zwischen den genannten Ortschaften dar. Zurzeit werden Radfahrer zum Fahren auf der Fahrbahn gezwungen, da keine alternativen Strecken bestehen.

Mit den von den BÜRGERLICHEN geforderten Radwegen wird auch der Tourismus gefördert. Auch dieses Ziel wird von uns stets verfolgt.