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Ferienbetreuung trotz Bedenken der Bürgerlichen auch für 2022 beschlossen

Wir beziehen uns insbesondere auf einen Artikel im Stader Tageblatt vom 07.07.21 und halten es für notwendig, auf unsere Sicht und Entscheidung in dieser Sache aufmerksam zu machen.

Der Rat des Flecken Harsefeld hat im Jahr 2014 beschlossen, in Zusammenarbeit mit dem DRK Kreisverband Stade eine Ferienbetreuung für 6 - 12 jährige Kinder anzubieten. Eine der seinerzeitigen Eckpunkte dieses Beschlusses war, dass die durch diese Maßnahme entstehenden Kosten möglichst voll und ganz mit Elternbeträgen gedeckt werden sollten.

Eine Belastung des Haushaltes des Flecken Harsefeld sollte nicht entstehen.

Im Jahre 2014 nahmen insgesamt 22 Kinder an der Ferienbetreuung teil. Diese Zahl hat sich in den Folgejahren leider erheblich verringert auf zuletzt 9 Kinder im Jahre 2020. Das entstandene finanzielle Defizit hat sich in den Jahren deutlich nach oben entwickelt und hat über die Jahre einen Betrag von ca. 20.000 € erreicht. Ohne Berücksichtigung der entstehenden Verwaltungskosten!

Im Jahr 2021 sind 704 Familien mit insgesamt 869 Kindern angeschrieben worden. Angemeldet wurden für die Ferienbetreuung in den Sommerferien insgesamt allerdings nur 11 Kinder, wobei man berücksichtigen muss, dass die nach den Erfahrungen der Vergangenheit zeigen, nicht jede Anmeldung führt zu einer Inanspruchnahme führt..

Unsere Fraktion hält grundsätzlich Angebote für Kinder für sinnvoll und notwendig. Sie sollten allerdings einen breiten Bedarf abdecken. Wir begrüßen daher ausdrücklich die Angebote der Harsefelder Vereine und Gruppen im bewährten Ferienprogramm mit in diesem Jahr insgesamt 41 Veranstaltungen. Hierfür bedanken wir uns ausdrücklich bei den Durchführenden.

Auch unter Berücksichtigung des seinerzeitigen Grundsatzbeschlusses, kein Defizit zu erzielen, hat unsere Fraktion bisher in jedem Jahr gegen die Fortsetzung der Ferienbetreuung in der jetzigen Form gestimmt. Der Ausschuss für Jugend, Kultur, Sport und Asfeldangelegenheiten hat dennoch in seiner Sitzung am 24.06. auch für das nächste Jahr bereits mehrheitlich der Ferienbetreuung zugestimmt. Das nächste Defizit ist also vorprogrammiert!